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Grundlos Glücklich?

Vom 20. bis zum 24.05.2020 findet in Hamburg das Planer*innenTreffen statt. Unter dem Motto „grundlos glücklich?“ möchten wir uns auf diesem studentischen Kongress gemeinsam mit 150 Planungsstudierenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit verschiedenen Aspekten der Boden- und Flächenpolitik befassen:

Mit der sich verschärfenden Mietenkrise rückt die Wohnungspolitik wieder ins Zentrum der gesellschaftlichen wie politischen Debatte: Spekulation mit dem Bestand und Baulandpreise für den Neubau verursachen explodierende Wohnkosten – und die Folgen neoliberaler Privatisierungsstrategien mindern Handlungsspielräume. Einer breiten gesellschaftlichen Schicht wird der Zugang zu bitter nötigem bezahlbaren Wohnraum zunehmend erschwert.

Eng damit zusammen hängt auch der öffentliche Raum – wie wir ihn wahrnehmen, nutzen, produzieren, reproduzieren. Denn auch der öffentliche Raum unterliegt in Zeiten eines angespannten Bodenmarktes finanziellen Verwertungslogiken. Der öffentliche Raum als Austragungsstätte von Gesellschaft wie auch als Naturraum wird aufgewogen gegen den bebauten Raum.

Als Stadtplaner*innen sitzen wir direkt am Hebel für den Umgang mit der endlichen Ressource Boden. Wir möchten daher die Praxis unserer Disziplin kritisch reflektieren und Visionen für eine zukunftsfähige Bodenpolitik entwickeln.